Startseite | Impressum | Kontakt | Sozialhotline
Benutzerdefinierte Suche
Sie befinden sich hier: Startseite > Schulische Ausbildung > Startseite >
Das Wohngeld

Im Gegensatz zu schulischen Erstausbildung besteht bei einer Zweitausbildung durchaus ein grundsätzlicher Anspruch auf Wohngeld, da  ja - wie bereits hier erläutert - in den allermeisten Fällen das BaföG wegfällt. Der grundsätzliche BaföG-Anspruch aber ist es, der einen Wohngeldanspruch bei Leuten in der Erstausbildung wegfallen läßt.

Dieser grundsätzliche Anspruch auf Wohngeld bei einer Zweitausbildung heißt aber noch lange nicht, daß auch tatsächlich Wohngeld geleistet wird.

Wohngeld ist keine Hilfe zum Lebensunterhalt, sondern ausschließlich ein Zuschuß zur Miete. Daraus ergeben sich zwei Schlußfolgerungen: erstens muß der Lebensunterhalt selbst finanziert werden und zweitens muß man zumindest den größten Teil der Miete ebenfalls selbst finanzieren können.

Genau das ist aber sehr oft das Problem bei einer Zweitausbildung, was zu einer Ablehnung des Anspruch führen kann, obwohl grundsätzlich ein Anspruch vorhanden ist.

Das notwendige Mindesteinkommen kann man sich allein nach der folgenden Faustformel ausrechnen:

Sozialhilferegelsatz + Miete + Nebenkosten + Strom + ggf. Beiträge zur Krankenversicherung = Mindesteinkommen

Der Regelsatz beläuft sich bei einem Alleinstehenden auf 374,- € und bei einem Paar auf jeweils 338,- € pro Person.

Sollte das Mindesteinkommen nicht erreicht werden, gibt es zwei Möglichkeiten, um dennoch einen Anspruch auf Wohngeld zu haben, die wir hier erläutern.

Wird das Mindesteinkommen zumindest annähernd erreicht, kann ein Wohngeldantrag gestellt werden, wenn alle sonstigen Voraussetzungen erfüllt sind, die hier nachzulesen sind.